Am Sonntag, den 4. Oktober 2026, wurde die Feuerwehr Windischgarsten gegen 18:00 Uhr zu einem vermeintlichen Brand einer Gartenhütte nach Roßleithen in den Ortsteil Pießling alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich rasch heraus, dass nicht die Gartenhütte selbst, sondern eine unmittelbar angrenzende Böschung in Brand geraten war. Der durch den Kleinbrand aufsteigende Rauch zog entlang der Hüttenwand nach oben und unter das Dach. Dadurch entstand zunächst der Eindruck, dass die Hütte selbst in Brand geraten war.
Der kleinräumige Böschungsbrand konnte von den Einsatzkräften der Feuerwehr Windischgarsten rasch unter Kontrolle gebracht werden. Mittels C-Hochdruck-Strahlrohr wurde der betroffene Bereich abgelöscht. Anschließend erfolgte eine sorgfältige Kontrolle mit der Wärmebildkamera, um verbliebene Glutnester auszuschließen.
Als Ursache für den Brand stellte sich ausgebrachte heiße Asche heraus.
Vorsicht beim Umgang mit Asche!
Die Feuerwehr Windischgarsten weist aus diesem Anlass darauf hin, beim Umgang mit Asche besondere Vorsicht walten zu lassen. Auch Asche, die äußerlich bereits vollständig abgekühlt erscheint, kann im Inneren noch über längere Zeit Glutnester enthalten.
Asche sollte daher ausschließlich in geeigneten, nicht brennbaren Behältern gelagert und erst nach vollständiger Abkühlung entsorgt werden. Insbesondere in der Nähe von trockenem Gras, Böschungen, Holz oder anderen brennbaren Materialien besteht ansonsten erhebliche Brandgefahr.
Einsatzkräfte: 19 Mitglieder der Feuerwehr Windischgarsten
Einsatzleiter: HBI Markus Antensteiner
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